Von Fort Nelson nach Jasper

Von Fort Nelson folgen wir den Alaska Highway zu seinem "Ursprung" in Dawson Creek - nicht zu verwechseln mit Dawson City. Die 1000 km lange Strecke von Fort Nelson nach Jasper versuchen wir in drei Tagen zu bewältigen. Ab Fort Nelson ist die Strecke das erste Mal langweilig: ziemlich flach, z. T. Farmland, relativ viel Verkehr, vor allem in die Gegenrichtung nach Alaska: ganze Convoys von riesigen Wohnmobilen kommen uns entgegen! In Dawson Creek stehen wir auf dem Northern Lights RV Park (https://nlrv.com/), eingeklemmt zwischen den riesigen Womos der US-Amerikaner. Am nächsten Morgen gönnen wir uns einen Stadtbummel. Von der "Mile Zero" sind es nur wenige Schritte zu einem halbwegs ansehnlichen Stadtzentrum. Auch ein Friseurbesuch muss sein! Und siehe da: die Inhaberin des Geschäfts hat natürlich Vorfahren in Kleinkrotzenburg, einem kleinen Ort am Main in der Nähe von Hanau! Danach brach wir in Richtung Grand Prairie auf, weil der Name der Stadt so verheißungsvoll klingt. Ich hatte mir eine Westernstadt am Rande der Prairie vorgestellt. Aber von Prairie sieht man nichts, und die Stadt ist ein großes Wirtschaftszentrum, aufgeteilt in Planquadrate. Ewig suchen wir nach einem Cafe oder ähnlichen. Schnell wieder weg in Richtung Hinton. 

Oben links: Auf dem Weg nach Dawson Creek
Oben rechts: Unser "Kleinwagen" eingeklemmt zwischen den US-Bussen auf dem Stellplatz in Dawson Creek
Mitte: Straßenszenen aus Dawson Creek und einmal 89 Liter Diesel getankt!
Unten links: Reste aus dem 19. Jhd. in Dawson Creek
Unten rechts: Main Street in Grand Prairie



Am 15. Juni verlassen wir Dawson Creek und fahren über Grand Prairie den Highway 40 über Grand Cache nach Hinton. 


Der No. 40 ist eine eine schöne Mittelgebirgsroute. Besonderheiten gibt es hier nicht (außer Caribous am Straßenrand). Am 

Big Berland Campground stehen wir für eine Nacht sehr einsam am Fluss, dem Bergland River..


Nachts hören wir ab und zu einen Zug, der in einiger Entfernung vorbeifährt. Am nächsten Morgen noch ein paar Fotos am Flussufer, dann weiter nach Hinton und Jasper....

Angekommen in Hinton suchen wir die Touristeninfo auf, die uns bezüglich der Pässe für den Jasper NP beraten. Wir entscheiden uns für einen drei-Tages-Pass. Soweit ich mich erinnere kam der auf ca. 60 CAD.  An diesem Mittag war es ziemlich regnerisch, so dass wir einfach nur nach Jasper weiter wollten. Dort checkten wir auf dem nahezu neuen Whistlers Campgroud (https://parks.canada.ca/pn-np/ab/jasper/activ/passez-stay/camping/whistlers) ein, ein Superplatz, Caribous laufen auf dem Gelände, Sanitäranlagen neu, alles fein! 
Unten: Strecke von Hinton nach Jasper.

Oben: Straßenszenen aus Jasper. Oben rechts: Der "Rocky Mountaneer" Zug mit den Aussichtwagons.