Von Watson Lake nach Fort Nelson
Diese Etappe von ca. 500 km teilen wir in drei Abschnitte: 1. nach Liard Hot Springs, 2. Muncho Lake und 3. Fort Nelson. Spontan würden wir sagen, dass dies die Strecke mit den beeindruckendsten Tierbegegnungen ist: Bären, Bisons und Elche, und das ganz nah! Die heißen Quellen von Liard Hot Springs sind unseres Erachtens ein Muss! Ganz im Wald gelegen mit einem angrenzenden Campground kann man sich hier im heißen Wasser entspannen. Aber Achtung: es ist überraschend voll hier (alle US Amerikaner, die für den Sommer nach Alaska fahren - und das sind nicht wenige - übernachten hier für ein Bad). Es ist so voll, dass wir keinen Platz mehr auf dem Campground bekommen, sondern auf der anderen Seite des Alaska Highways auf dem "Overflow Parking" stehen müssen. Ein deutsches Paar neben uns hat Probleme mit dem Kühlschrank in ihrem Truckcamper: er funktioniert nicht mit Gasbetrieb. Ich helfe ihnen beim Aufschrauben des Außenzugangs zur Zündeinheit des Kühlschranks. Darin sieht es nicht gut aus. Eine eigene Reparatur ist nicht möglich. Später erzählen sie, das Fraserway ihnen eine Werkstatt in Fort Nelson (300 km) zugewiesen hat, obwohl sie in die andere Richtung weiterwollen. Dorthin wollen sie am nächsten Morgen. Ob es repariert werden konnte oder Ersatzteile bestellt werden mussten oder der TC getauscht wurde wissen wir nicht. Aber in der begrenzten Urlaubszeit mit solchen Problemen konfrontiert zu werden sollte unbedingt vermieden werden. Daher bei der Übergabe alles testen! Auch sind die Stechmücken mittlerweile sehr lästig. Aber wie schön dann, sich im warmen Wasser treiben zu lassen!
Muncho Lake
Am 12. Juni erreichen wir nach Fahrt von ca. 65 km durch wunderschöner Landschaft den Strawberry Flats Provincial Park Campground (https://bcparks.ca/muncho-lake-park/) am Muncho Lake. Wir finden einenPlatz direkt am See, es ist einfach überwältigend!
Fort Nelson
Noch ca. 240 km bis Fort Nelson (3.700 Einwohner). Am Anfang ist die Fahrt sehr abwechlungsreich, es geht über einen Pass, am folded Mountain und den süßesten Buns (OMG! Nicht empfehlenswert) vorbei bis der Alaska Highway an Verkehr zunimmt und wir uns Fort Nelson nähern. Wir verbringen die Nacht auf dem Triple G Hideaway (http://www.tripleghideaway.com/) mit angeschlossenem Restaurant, wo wir auch gleich für den Abend einen Tisch bestellen. Ansonsten gibt es in Fort Nelson nach unserer Meinung nichts Besonderes, was man sich anschauen sollte. Ein Versorgungspunkt. Am nächsten Morgen lassen wir eine Gasflasche bei den Skinner Bros. (https://www.skinnerbros.com/) auffüllen und weiter geht es zur "Mile Zero" des Alaska Highways, wo sich nun mehr Verkehr abspielt.