Von Quebec nach Godbout am St. Lorenz Strom
Von Quebec nach Tadoussac (36. Tag, 215km)
Eine wunderschöne Strecke erwartet uns entlang des Sankt Lorenz Stroms: durch eine Mittelgebirgslandschaft geht es nach Nordosten, linker Hand die Berge, rechts der Atlantik in Form eines riesigen Fjords, der Kilometer für Kilometer immer breiter wird. Nach einer Weile kommen wir durch Malbaie, wo am Tag zuvor der G7-Gipfel stattfand. Davon zeugen noch die Eisenzäune und Betonbarrieren, die mittlerweile an den Straßenrand gerückt wurden. Dort, direkt am Ufer auf einer Picknickbank, machen wir Rast und verspeisen unseren Imbiss aus Quebec.
Nach einem kleinen Sonnenbad geht es weiter nach Tadoussac. Um in den Ort zu kommen, müssen wir eine Fähre über den Riviere Saguenay nehmen. Kurz hinter dem Fähranleger auf der anderen Seite befindet sich unser B&B für die kommenden zwei Nächte: Auberge Maison Gagne (http://www.aubergemaisongagne.ca), ein wunderschönes B&B mit einem großen Garten mit Liegestühlen, der direkt an den rückwärtigen See angrenzt. Von dort können wir das Dorfzentrum und die Promenade gut erreichen. An beiden Abenden speisen wir vorzüglich im La Bolée.
Tadoussac (37. Tag)
Heute ist Whalewatching angesagt. Gar nicht so einfach, in die Anzüge zu kommen! Aber dann geht es atemberaubend los. Wir sehen einige Wale, haben allerdings auch auf dem Strom einen Motorschaden und müssen alle auf ein anderes Boot klettern (https://www.croisieresaml.com/nos-croisieres/tadoussac). Am frühen Abend machen wir noch einen schönen Spaziergang am Ortsrand.
Von Tadoussac nach Godbout (38. Tag, 253km)
In Godbout wollen wir am nächsten Tag auf die Fähre und reservieren online unseren Platz nach Matane (https://www.traversiers.com/fr/accueil/). Empfehlenswert ist eine Rast in der Pecherie Manicouagan (http://pecheriemanicouagan.com/fr/) in Baie Comeau, wo es herrliche Meeresfrüchte und einen guten Clam Chowder gibt! Godbout selbst ist eine kleine Ansammlung von Häusern mit einem Fähranleger. In der Nähe finden wir unsere Unterkunft: Auberge Aux Mille Peach. Bitte erwarten Sie kein 3-Sterne Hotel wie angegeben, sondern ein bescheidenes B&B ohne eigene Bäder. Im Parterre betreibt die Besitzerin einen kleinen Laden mit einheimischem Kunsthandwerk. Sie schlägt vor, abends für uns zu kochen. Ohne groß nachzufragen sagen wir zu und sitzen nach einem kleinen Spaziergang am Strand am Esstisch in der Küche. Es gibt leckeren Fisch, Salat als Vorspeise, ein Dessert und eine Flasche Weißwein. Dann rückte sie mit dem Preis heraus: 150 CAD!!! Das hatten wir nicht erwartet, sind aber selbst dran schuld. Was soll’s: Wir sind im Urlaub!